Holz und Klimawandel
Wälder und die forstbasierte Industrie spielen eine wichtige Rolle bei der Eindämmung des Klimawandels. Nach Angaben der europäischen forstbasierten Industrie haben die europäischen Wälder schätzungsweise einen jährlichen Netto-Kohlenstoffsenkeneffekt von rund 806 Millionen Tonnen Kohlenstoff, was etwa 20 % der fossilen CO₂-Emissionen in der Europäischen Union entspricht.²
Die Verwendung von Holzprodukten kann dazu beitragen, die Speicherung von biogenem Kohlenstoff über das Waldökosystem hinaus zu verlängern. Jeder Kubikmeter Holz speichert etwa eine Tonne CO₂, die während des Baumwachstums aufgenommen wurde, was zu einem Treibhauspotenzial (GWP) von etwa -1,0 Tonnen CO₂e/m³ führt. Unter den Annahmen dieses Vergleichs weist Beton ein GWP von etwa 0,2 Tonnen CO₂e/m³ und Stahl etwa 23,5 Tonnen CO₂e/m³ auf.³
Drei Millionen Tonnen CO₂ sind in den Produkten von Sonae Arauco gebunden
Der Klimaschutz ist seit unserer Gründung untrennbar mit dem Wesen von Sonae Arauco verbunden. Die Grundlage bildet Holz, der wichtigste Rohstoff für die Produkte des Unternehmens, der den während des Baumwachstums aufgenommenen biogenen Kohlenstoff speichert.
Auf der Grundlage der jährlichen Produktionsmengen, des Produktmixes und der gemäß EN 15804 erstellten Umweltproduktdeklarationen (EPDs) schätzt Sonae Arauco, dass die im Jahr 2025 hergestellten Holzprodukte während ihrer Nutzungsdauer etwa drei Millionen Tonnen CO₂ als biogenen Kohlenstoff speichern. Die Berechnung berücksichtigte das gesamte Produktportfolio des Unternehmens, das in mehr als 60 Ländern verkauft wird.
Fahrplan zur Dekarbonisierung bis 2040
Bei Sonae Arauco bekennen wir uns zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens und zur Reduzierung der mit unseren Geschäftsaktivitäten verbundenen Treibhausgasemissionen. Um dieses Ziel zu unterstützen, hat das Unternehmen einen Klimawandelplan mit einem speziellen Fahrplan zur Dekarbonisierung entwickelt, dessen Schwerpunkte auf Energieeffizienz, erneuerbaren Energien, Prozessoptimierung und Emissionsminderung liegen
Bis 2033 strebt Sonae Arauco an, die Treibhausgasemissionen der Bereiche Scope 1 und Scope 2 im Vergleich zum Basisjahr 2019 um mindestens 58,8 % zu senken. Langfristiges Ziel des Unternehmens ist es, bis 2040 die Emissionsneutralität für die Bereiche Scope 1 und Scope 2 zu erreichen, unterstützt durch seinen Klimatransitionsplan.
¹Auf der Grundlage der jährlichen Produktionsmengen, des Produktmixes und der Umweltprodukt-
deklarationen (EPDs) schätzt Sonae Arauco, dass die im Jahr
2025 hergestellten Holzprodukte
während ihrer Nutzungsdauer etwa drei Millionen Tonnen CO₂ als biogenen Kohlenstoff binden.
²Quelle: EU Forest-Based Industries 2050.
³Quelle: Baustoffpyramide von CINARK – Zentrum für industrialisierte Architektur.
Treibhausgasemissionen
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Scope 1 (direkte Emissionen aus konzerneigenen oder von der Gruppe kontrollierten Quellen)
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Scope 2 (indirekte Emissionen aus der Erzeugung von gekauftem oder erworbenem Strom, Dampf, Wärme und Kälte, die von der Gruppe verbraucht werden)
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Scope 3 (alle anderen indirekten Emissionen - die nicht in Scope 2 enthalten sind -, die in der Wertschöpfungskette des Konzerns anfallen, wobei sowohl vor- als auch nachgelagerte Emissionen berücksichtigt werden)
Wichtige Säulen unserer Roadmap für den Klimawandel
1
Reduzierung der Unternehmensemissionen:
Erneuerbare Energien: Stromabnahmeverträge (PPAs), erneuerbare Energien vor Ort und die Nutzung von Ökostrom, um fossile Brennstoffe schrittweise abzuschaffen.
Energieeffizienz: Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen in allen industriellen Betrieben, unterstützt durch Aktionspläne auf Standortebene und Leistungsüberwachung.
Elektrifizierung mobiler Quellen: Anschaffung von Elektrofahrzeugen für den Fuhrpark und Maschinen.
2
Dekarbonisierung unseres Produktangebots:
Rohstoffe: Investitionen und F&E-Projekte zur verstärkten Nutzung von recyceltem und wiederverwertbarem Holz sowie Bewertungen und Versuche mit biobasierten und kohlenstoffärmeren Harzen.
Kreislaufwirtschaftliche Geschäftsmodelle: Verlängerung der Produktlebensdauer und Zusammenarbeit mit der Wertschöpfungskette zur Steigerung der Recyclingquoten und zur Reduzierung der Deponierung.
3
Dekarbonisierung der Logistik:
Zulieferer Kooperation: Zusammenarbeit mit Lieferanten: Derzeit wird ein Rahmenwerk entwickelt, um gemeinsam mit Lieferanten die CO₂-Intensität im vor- und nachgelagerten Transport zu senken.
Fahrzeugoptimierung: Einsatz eines Transportmanagementsystems zur Optimierung von Routen, Fahrzeugauslastung und Rücktransporten.
Value Card
CO2-Neutralität
Holzwerkstofflösungen einen Beitrag zur Schaffung einer nachhaltigen Zukunft leisten
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